Synopsis
Wenn Menschen – angezogen von den Schlagzeilen – mehr über das Frankfurter Bahnhofsviertel erfahren wollen, dann landen sie häufig bei Nazim Alemdar. „Yok Yok“, der Kiosk des 67-Jährigen, ist Kult – und Alemdar liebt sein Viertel! Klar: die Armut nehme zu, und Crack verstärke das Drogenproblem noch mal deutlich. Aber die Gegend um den Bahnhof habe mehr zu bieten als Drogen, Rotlicht und Kriminalität. Wie lebt es sich für „Normalbürger“ in einem Viertel, dass so klischeebehaftet ist wie kaum ein zweites in Deutschland? Die Reportage erzählt von Nazim Alemdar, dem „heimlichen Bürgermeister“. Und von Sabine Spieß, die seit zehn Jahren hier wohnt. Manchmal läuft sie mit ihren Kindern auf dem Schulweg an Drogensüchtigen vorbei, die sich gerade eine Spritze setzen.