Synopsis
Domenico Lucano ist Bürgermeister von Riace. Der 68-Jährige will verhindern, dass sein Dorf im Süden Italiens ausstirbt. Die Einheimischen wandern aus – auf der Suche nach Arbeit. Ein typisches Beispiel für die Landflucht in Kalabrien. Mimmo, so nennen alle den Bürgermeister, will das nicht akzeptieren. Er heißt Geflüchtete willkommen. Sie bekommen hier ein neues Zuhause und das Bergdorf neue Einwohner. Im „globalen Dorf“, wie Mimmo das Projekt nennt, gibt es keine Ressentiments gegen Fremde. Im Gegenteil: Sie verkörpern die Hoffnung auf das Weiterleben Riaces. Akpao Gatzaro ist erst vor kurzem mit seiner Familie angekommen. Er ist politischer Flüchtling aus Togo, seine Frau Sylvie stammt aus dem Kongo. Für ihre zwei kleinen Söhne wünschen sie sich ein sicheres Leben in Italien.