Synopsis
1995 erlebte die bosnische Stadt Srebrenica ein furchtbares Massaker, das heute als Völkermord eingestuft wird: Mehr als 8.000 bosnische Muslime wurden innerhalb weniger Tage von serbischen Soldaten getötet. Der grausame Höhepunkt des Bosnienkrieges, der nach dem Zerfall Jugoslawiens 1992 begann – und um die 100.000 Opfer auf allen Seiten forderte. Das sichtbare Gedenken an den Völkermord musste in Srebrenica hart erkämpft werden. Die Gedenkstätte, die an die Ereignisse im Juli 1995 erinnert, und der Friedhof für die Opfer sind erst nach langen Bemühungen und mit finanzieller Unterstützung von UN und privaten Spendern entstanden.